Tanzcorps

Historisch betrachtet waren Funken die alten Kölner Stadtsoldaten. Sie wurden nach dem Einmarsch der französischen Truppen 1794 aufgelöst bzw. die Funken ergaben sich kampflos und lösten sich auf.  Sie waren nicht besonders angesehen, auch nur schlecht besoldet, so dass die Funken für ihren Lebensunterhalt noch Strümpfe stricken (Streckstrump) oder auf anderer Leute Kinder aufpassen (mit einem Kreisel, auf Kölsch dr Dopp) mussten.

Ihre Verpflegung bestand aus den billigen Zwiebeln (Öllig) und Knoblauch. Dazu rauchten sie billigen Tabak aus einer kurzen Pfeife aus Ton. Noch heute finden sich diese Utensilien in der Bezeichnung der Corpsteile, genannt Knubbel, der roten Funken in Köln wieder: Streckstrump, Öllig, Dopp und Stoppe (=Korken).
Die Karnevalssoldaten, sprich Funke, machten seinerseits aus dieser Not eine Tugend und persiflierten und karikierten die in der preußischen Zeit tonangebenden Soldaten durch ihr betont unmilitärisches Gehabe in Kommandosprache und Exerzierformen. Paraden werden als Tanz dargestellt, wobei die Soldaten ihr Hinterteil aneinander stippen im Stippeföttchedanz.

Buchungsanfragen koordiniert unser Literat Stephan Jost.

Und manchmal bringen wir auch unser ganzes Offiziercorps mit!

 

Tanzcorps

  •    Unser Damenkomitee hat schon eine lange Tradition, in den frühen Jahren des Vereins haben sich schon die Frauen zusammengetan um zu feiern. Dieses hat sich über die Jahre erhalten.  Auch heute noch treffen sich die Damen regelmäßig zum Stammtisch und vielen gemeinsamen Aktionen. Beim Stammtisch wird überlegt, wie man sich die Zeit zwischen Aschermittwoch […]

  • Als Ratsherr oder auch Ratsmitglied wird etwa seit dem 13. Jahrhundert eine Person bezeichnet, die Mitglied im Rat einer Gemeinde oder einer Stadt war.  Neben den speziellen Aufgaben in Steuerangelegenheiten oder dem Münzwesen war eine allgemeine Aufgabe die der Vertretung des Rates nach außen. Oft treten Ratsherren auch als Förderer oder Sponsoren in der Öffentlichkeit […]

  • Unser Kindertanzcrops besteht derzeit aus 28 Kinder zwischen 6 und 16 Jahren, die viel Spass am Tanzen haben. Angeführt wird das stolze Corps durch den Kommandanten Enrico Helmut Huben,  stellvertretende Kommandantin ist Katharina Schottke, die Standarte trägt Kevin Jost. Das Kindertanzcorps trainiert jeden Freitag, in der Sporthalle der Pestalozzi-Schule (Sportplatzstrasse in Wahn/Wahnheide), das ganze Jahr […]

  • Die historischen Marketender gehörten zum Tross der spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Heere. Fast jedes Fähnlein der Landsknechte hatte in dieser Zeit einen eigenen Marketender, der die Soldaten als Händler mit Lebensmitteln versorgte. Auch Frauen waren Teil dieses Marketenders. Seit dem Dreißigjährigen Krieg versorgten sich die Heere vermehrt durch Plünderungen, was die Marketender überflüssig machte. Heute wird […]

  • Im militärischen Sinne ist ein Offizier ein Soldat mit dem Dienstgrad Leutnant bis General. Sie tragen die Verantwortung für Führung, Ausbildung und den Einsatz von Verbänden bzw. Truppenteilen. In der rein hierarchischen Einteilung in drei Laufbahngruppen belegen sie den vordersten Platz, haben also Befehlsgewalt über die unterstellten Unteroffiziere und die Mannschaften. Im karnevalistischen Sinne sind […]

  • Der Senat der Blau-Wiesse Funke Wahn von 1948 e.V. – Ehrengarde des Flughafen Köln/Bonn – Konrad Adenauer wurde am 15. Juli 1998 von 3 Personen gegründet. Sehr bald schlossen sich weitere Interessierte dieser Gruppe an. Der Zweck ist die Pflege des Brauchtums des Porzer Karnevals, die gezielte Unterstützung des Nachwuchses im Verein der Blau Wiesse […]

  • Historisch betrachtet waren Funken die alten Kölner Stadtsoldaten. Sie wurden nach dem Einmarsch der französischen Truppen 1794 aufgelöst bzw. die Funken ergaben sich kampflos und lösten sich auf.  Sie waren nicht besonders angesehen, auch nur schlecht besoldet, so dass die Funken für ihren Lebensunterhalt noch Strümpfe stricken (Streckstrump) oder auf anderer Leute Kinder aufpassen (mit […]